Gut vorbereitet nach Nepal
Eine gute Trekkingreise beginnt lange vor dem ersten Schritt im Himalaya. Je besser Sie wissen, was Sie erwartet, desto entspannter können Sie Ihre Reise geniessen. Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen zu Reisezeit, Anforderungen, Höhenlage, Akklimatisation, Gesundheit, Gepäck, Unterkünften und dem Alltag unterwegs.
Persönliche Beratung
Sie sind unsicher, welche Tour zu Ihnen passt, oder haben Fragen zur Vorbereitung? Ich nehme mir gerne Zeit für Ihre persönliche Beratung und helfe Ihnen dabei, die richtige Reise für Ihre Vorstellungen und Voraussetzungen zu finden. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.
Ausführliche Reiseinformation
Sie möchten sich noch detaillierter auf Ihre Trekkingreise vorbereiten? Gerne sende ich Ihnen die ausführliche Reiseinformation zu Ihrer gewünschten Tour als PDF zu. Sie enthält zusätzliche Informationen zum Reiseablauf, zu den Tagesetappen, Höhen, Anforderungen, Ausrüstung und zur praktischen Vorbereitung. Nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf – ich freue mich, von Ihnen zu hören.
Das Everest-Gebiet im Herzen des Himalaya gehört zu den eindrucksvollsten Trekkingregionen der Welt. Hier erleben Sie die höchsten Berge der Erde aus nächster Nähe und tauchen gleichzeitig in die faszinierende Kultur der Sherpa ein.
Das Khumbu bietet weit mehr als den klassischen Weg zum Everest. Je nach Route führen die Trekkings durch traditionelle Bergdörfer und buddhistische Klöster, durch grüne Täler und hochalpine Landschaften bis in die Welt der Gletscher und grossen Gipfel. Everest, Lhotse, Nuptse, Ama Dablam und zahlreiche weitere Himalaya-Gipfel prägen die Landschaft. D
Unterschiedliche Trekkings – für verschiedene Ansprüche
Das Everest-Gebiet bietet eine grosse Vielfalt an Trekkingmöglichkeiten. Die verschiedenen Routen unterscheiden sich deutlich in Dauer, Höhenlage und körperlichen Anforderungen – von moderateren Touren bis zu anspruchsvollen Trekkings in grosser Höhe und über hohe Pässe.
Bei allen Touren spielt die Akklimatisation eine wichtige Rolle. Die Höhe wird mit zunehmendem Verlauf der Reise spürbar, bei all unseren Touren ist eine sorgfältige Etappenplanung und genügend Zeit zur Anpassung berücksichtigt.
Sie müssen jedoch kein Hochleistungssportler sein, um das Everest-Gebiet zu erleben. Entscheidend ist, das Trekking zu wählen, das zur eigenen Kondition, Bergerfahrung und verfügbaren Zeit passt.
Sherpa-Kultur und buddhistische Tradition
Die Sherpa-Kultur ist untrennbar mit dem Khumbu verbunden. Traditionelle Dörfer, Klöster, Chörten, Gebetsmühlen und Mani-Mauern begleiten Sie auf vielen Wegen. Das Trekking wird dadurch zu weit mehr als einer Bergwanderung: Sie erleben eine Landschaft, in der Natur, Religion und das Leben der Menschen seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden sind.
Unterkunft und Infrastruktur
Das Everest-Gebiet verfügt über eine gute Infrastruktur mit zahlreichen Lodges entlang der Hauptrouten. Die Unterkünfte sind einfach, gepflegt und zweckmässig – keine Massenlager, sondern Zimmer für zwei Personen, teilweise sogar mit eigenem Bad/WC. Mit zunehmender Höhe wird der Komfort naturgemäss etwas einfacher, das authentische Himalaya-Erlebnis bleibt dabei stets im Mittelpunkt.
Passt diese Region zu Ihnen?
Das Everest-Gebiet ist ideal für alle, die die höchsten Berge der Welt erleben, in die faszinierende Sherpa-Kultur eintauchen und den Himalaya hautnah entdecken möchten.
Sie haben Fragen oder sind unsicher, welches Trekking zu Ihnen passt? Ich berate Sie individuell und helfe Ihnen, die passende Route für Ihre Wünsche zu finden.→ Persönliche Beratung anfragen
Die Annapurna-Region gehört zu den vielseitigsten Trekkinggebieten Nepals. Kaum eine andere Region verbindet auf engem Raum so unterschiedliche Landschaften: subtropische Täler, Reisterrassen und Rhododendrenwälder gehen über in alpine Hochgebirgslandschaften und trockene, tibetisch geprägte Hochtäler.
Das mächtige Annapurna-Massiv mit Gipfeln bis über 8'000 Meter prägt die Region. Auch Dhaulagiri und die tief eingeschnittene Kali-Gandaki-Schlucht gehören zu den landschaftlichen Höhepunkten.
Landschaft und kulturelle Vielfalt
Die besondere Stärke der Annapurna-Region liegt in ihrer Vielfalt. Mit zunehmender Höhe verändern sich Landschaft, Klima und Kultur. Aus grünen Tälern werden karge Hochgebirgslandschaften, während der Einfluss der tibetischen Kultur immer stärker wird. Unterwegs begegnen Sie verschiedenen Bevölkerungsgruppen und unterschiedlichen kulturellen Traditionen. Dörfer, Klöster und traditionelle Häuser machen das Trekking auch kulturell abwechslungsreich.
Trekking mit unterschiedlichen Anforderungen
Die Annapurna-Region bietet eine grosse Auswahl an Trekkingmöglichkeiten – von kürzeren und moderateren Touren bis zu anspruchsvollen Hochgebirgsrouten. Je nach Route werden Höhen von über 5'000 Metern erreicht. Eine gute Kondition und eine sorgfältige Akklimatisation sind deshalb bei den höher gelegenen Trekkings entscheidend.
Unterkunft und Infrastruktur
Die Annapurna-Region verfügt über eine vergleichsweise gute Trekking-Infrastruktur. Entlang vieler Routen stehen Lodges und Teehäuser zur Verfügung. Der Komfort ist je nach Ort unterschiedlich, bleibt aber auch hier deutlich einfacher als in den Schweizer Alpen. In höheren Lagen sind die Möglichkeiten naturgemäss eingeschränkt.
Passt diese Region zu Ihnen?
Besonders passend ist die Region, wenn Sie Vielfalt schätzen und gerne unterschiedliche Landschaften erleben, ohne auf eine gute Trekking-Infrastruktur verzichten zu wollen.
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Die Manaslu-Region steht für eine ursprüngliche und eindrucksvolle Seite Nepals. Im Mittelpunkt steht der Manaslu mit 8'163 Metern, der achthöchste Berg der Welt.
Die Trekkingrouten führen durch tiefe Flusstäler, traditionelle Bergdörfer und zunehmend hochalpine Landschaften. Mit zunehmender Höhe verändert sich die Umgebung grundlegend – von subtropischer Vegetation bis zu kargen Hochgebirgslandschaften mit stark tibetischem Einfluss.
Die Region ist geprägt von einer beeindruckenden landschaftlichen Vielfalt. Alte Dörfer, buddhistische Klöster und traditionelle Häuser zeugen von einer Kultur, die eng mit dem tibetischen Himalaya verbunden ist.
Im Vergleich zu Everest und Annapurna ist Manaslu weniger stark frequentiert. Das vermittelt ein intensiveres Gefühl für die Abgeschiedenheit des Himalaya.
Manaslu ist eine anspruchsvolle Trekkingregion. Je nach Route werden grosse Höhen erreicht; der Larkya La liegt bei rund 5'100 Metern.
Neben Kondition und Trittsicherheit sind eine gute Akklimatisation und Erfahrung mit mehrtägigen Bergwanderungen wichtige Voraussetzungen.
Entlang der bekannten Routen gibt es Lodges und Teehäuser. Die Infrastruktur ist jedoch deutlich einfacher als in den stärker erschlossenen Regionen.
Wer sich für Manaslu entscheidet, sollte bereit sein, auf Komfort zu verzichten und sich auf die besonderen Bedingungen einer Reise im abgelegenen Himalaya einzulassen.
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Langtang und Helambu verbinden eindrucksvolle Berglandschaften mit einer vergleichsweise kurzen Anreise von Kathmandu. Die Region eignet sich deshalb besonders für Reisende, die den Himalaya intensiv erleben möchten, ohne mehrere Wochen unterwegs zu sein.
Das Langtang-Tal führt durch unterschiedliche Vegetationszonen bis in alpine Höhen. Wälder, Rhododendren, hochgelegene Weiden und schroffe Berglandschaften wechseln sich ab. Der Langtang National Park bietet zudem eine bemerkenswerte natürliche Vielfalt.
Langtang ist stark von der Tamang-Kultur geprägt. Die Dörfer und ihre Traditionen sind eng mit dem tibetischen Kulturraum verbunden. Helambu ergänzt die Region um eine kulturell vielfältige Landschaft mit traditionellen Dörfern und niedrigeren Höhenlagen.
Die Region bietet sowohl kürzere als auch anspruchsvollere Trekkingmöglichkeiten. Je nach Route führen die Wege bis in hochalpine Regionen und zu aussichtsreichen Gipfeln und Pässen. Die gute Erreichbarkeit bedeutet nicht, dass die Höhe unterschätzt werden sollte. Auch hier sind Kondition, Trittsicherheit und eine vernünftige Akklimatisation wichtig.
Entlang der etablierten Trekkingrouten gibt es Lodges und Teehäuser. Die Infrastruktur ist für Nepal vergleichsweise gut, bleibt jedoch deutlich einfacher als in den Schweizer Alpen.
Langtang & Helambu eignen sich besonders für Gäste, die weniger Zeit zur Verfügung haben und trotzdem ein intensives Himalaya-Erlebnis suchen.
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Mustang nimmt unter den Trekkingregionen Nepals eine besondere Stellung ein. Nördlich des Annapurna-Massivs öffnet sich eine trockene, windgeprägte Hochgebirgslandschaft, die in vieler Hinsicht an das tibetische Hochplateau erinnert. Tiefe Schluchten, weite Hochebenen, bizarre Felsformationen und traditionelle Dörfer prägen die Landschaft. Gleichzeitig besitzt Mustang eine aussergewöhnlich reiche buddhistische Kultur mit alten Klöstern und historischen Siedlungen.
Besonders Upper Mustang vermittelt den Eindruck einer abgeschiedenen Kulturregion. Lo Manthang, die historische Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Mustang, gehört zu den kulturellen Höhepunkten. Die jahrhundertelange Abgeschiedenheit hat dazu beigetragen, dass viele Traditionen und kulturelle Besonderheiten erhalten geblieben sind.
Mustang liegt im Regenschatten des Annapurna- und Dhaulagiri-Massivs. Dadurch unterscheidet sich das Klima deutlich von den südlichen Himalaya-Hängen. Diese besondere Lage macht die Region auch während des Sommermonsuns zu einem interessanten Reiseziel.
Die Anforderungen reichen je nach Route von moderat bis anspruchsvoll. Höhe, trockene Luft, Wind und teilweise lange Etappen sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Die Infrastruktur hat sich entwickelt, bleibt ausserhalb der grösseren Orte jedoch einfach. Für Upper Mustang gelten besondere Zugangsbeschränkungen und Genehmigungsbestimmungen.
Mustang ist ideal für Reisende, die nicht nur spektakuläre Berge suchen, sondern Landschaft, Geschichte und tibetische Kultur miteinander verbinden möchten.
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Die Täler von Naar und Phu gehören zu den weniger bekannten Trekkinggebieten im Annapurna-Raum. Abseits der klassischen Routen eröffnet sich eine ursprüngliche Hochgebirgslandschaft mit traditionellen Dörfern, alten Klöstern und stark tibetisch geprägter Kultur. Die abgeschiedenen Täler vermitteln einen ganz anderen Eindruck vom Himalaya als die stärker frequentierten Hauptwege.
Naar und Phu liegen in einem kulturell stark vom tibetischen Raum beeinflussten Gebiet. Die traditionellen Dörfer und ihre Architektur sind eng mit den klimatischen und geografischen Bedingungen des Hochgebirges verbunden. Gerade die Abgeschiedenheit macht den besonderen Reiz dieser Region aus.
Naar & Phu ist kein klassisches Einsteiger-Trekking. Je nach Route werden grosse Höhen erreicht und anspruchsvolle Passübergänge können Bestandteil der Reise sein.
Eine sehr gute körperliche Verfassung, Trittsicherheit und Erfahrung mit mehrtägigen Bergwanderungen sind daher empfehlenswert.
Die touristische Infrastruktur ist deutlich weniger entwickelt als in den Hauptregionen Annapurna oder Everest. Lodges stehen zur Verfügung, die Auswahl und der Komfort sind jedoch begrenzt.
Die abgelegene Lage erfordert eine sorgfältige Organisation und eine gewisse Flexibilität während der Reise.
Naar & Phu ist für Gäste, die bewusst abseits der bekannten Wege reisen und eine anspruchsvollere, ursprünglichere Seite des Himalaya kennenlernen möchten.
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Dolpo gehört zu den abgelegensten Trekkingregionen Nepals. Im Nordwesten des Landes, hinter dem Dhaulagiri-Massiv, liegt eine Landschaft, die stark an das tibetische Hochplateau erinnert.
Karge Täler, weite Hochflächen, tiefe Schluchten und türkisfarbene Bergseen prägen die Region. Gleichzeitig hat sich hier eine eigenständige Kultur erhalten, die stark vom tibetischen Buddhismus und den alten Handelswegen über den Himalaya geprägt ist.
Dolpo ist anders als die grossen Trekkingregionen Nepals. Die Wege sind weniger erschlossen, die Dörfer weit voneinander entfernt und die touristische Infrastruktur begrenzt. Die Reise selbst wird dadurch zu einem wesentlichen Teil des Erlebnisses. Lange Etappen, abgelegene Täler und hohe Pässe vermitteln ein starkes Gefühl von Weite und Einsamkeit. Dolpo steht für ursprüngliches, intensives Trekking abseits der grossen Touristenströme. Die Wege sind wenig erschlossen, die Dörfer weit voneinander entfernt und die Landschaft von beeindruckender Weite geprägt. Gerade diese Abgeschiedenheit macht den besonderen Reiz der Region aus.
Dolpo begeistert mit grandiosen, unberührten Landschaften: karge Hochgebirgstäler, tiefblaue Bergseen und imposante Pässe prägen das Bild. Der Phoksundo-See zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen der Region. Dörfer, Klöster und traditionelle Lebensformen vermitteln authentische Einblicke in eine jahrhundertealte Hochgebirgskultur.
Dolpo ist ideal für erfahrene Trekkingreisende, die eine echte Herausforderung suchen. Hohe Pässe, abgelegene Täler und lange Etappen machen die Reise anspruchsvoll und zugleich besonders eindrücklich. Eine gute Kondition, Erfahrung und sorgfältige Akklimatisation sind wichtige Voraussetzungen.
Die Infrastruktur ist bewusst einfach und der Region entsprechend ursprünglich. Je nach Route sind Camping und eine weitgehend selbständige Versorgung Teil des Abenteuers. Wer Dolpo wählt, sucht weniger Komfort, dafür umso mehr Ursprünglichkeit, Ruhe und ein intensives Himalaya-Erlebnis.
Dolpo richtet sich an erfahrene Trekkingreisende, die Abgeschiedenheit, Ursprünglichkeit und ein echtes Abenteuer höher gewichten als Komfort und touristische Infrastruktur.
Sie haben Fragen oder sind unsicher, welches Trekking zu Ihnen passt? Kontaktieren Sie mich gerne persönlich. Ich berate Sie individuell und helfe Ihnen, die passende Route für Ihre Wünsche zu finden.
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Die Jahreszeiten sind grundsätzlich mittlerweile genauso wenig vorhersehbar wie bei uns. Ich habe schon über den Jahreswechsel den über 5.000 müM hohen Thorong La Pass überquert. Dafür hatte ich extra Schneeschuhe im Gepäck. Umso erstaunter war ich, das der Pass fast schneefrei gewesen ist. Dafür habe ich aber auch schon von meterhohem Schnee Ende Januar gehört.
Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht auch Temperaturangaben veröffentlichen kann. Ich bitte um Verständnis dafür, dass mir das leider an dieser Stelle nicht möglich ist. Es hängt total davon ab, wann genau Sie reisen, in welchem Gebiet und auf welcher Höhe Sie sind und auch die Tageszeit spielt eine grosse Rolle.
Grundsätzlich kann aber trotzdem folgendes festgehalten werden:
Ende September – Ende November
Eine sehr gute Reisezeit für Trekkingtouren im Everest, Annapurna und im Mustang/Naar/ Dolpo Gebiet. Der Monsum ist Mitte September meist vorbei, die Sicht ist oft klar und die Anzahl Regentage ist minim. Das Wetter ist grundsätzlich in allen Trekking-Gebieten stabil.
Dezember – Mitte März
Es gibt wunderschöne Trekkings in niederen Höhenlagen (unterhalb von 4.000m), die ich wärmstens empfehlen kann. Zudem ist es auch ein besonderes Erlebnis, z.B. Weihnachten oder auch den Jahreswechsel mal ganz anders als gewohnt zu erleben. Ferner hat es während dieser Reisezeit nur sehr wenig Touristen. Das Wetter ist grundsätzlich klar und stabil. Da aber auch in Nepal Winter ist, ist eine gute Daunenjacke auf jeden Fall sinnvoll. Gerne berate ich Sie aber auch zu diesem Thema.
Ende März – Ende Mai
Der Frühling kommt, die Temperaturen steigen und die Blumen beginnen zu blühen. Insbesonders der Rhododendron und die Wacholderbäume. Für Pflanzenliebhaber ist der Frühling ein wahres Paradies.
Im Tiefland ist es oft recht heiss und dunstig. Wanderungen in allen Trekkinggebieten kann ich aber wärmstens empfehlen. Regen ist auch mal möglich, jedoch ist dieser meist nur von kurzer Dauer.
Juni – Mitte September
Der Monsum beginnt! Aber das gilt nicht für das Königreich Mustang Gebiet. Ein Trekking in Mustang ist auf jeden Fall möglich. Ich selbst habe dieses im August gemacht. Soweit ich mich erinnere, hatte es kein einziges Mal geregnet und auch die Temperaturen waren sehr angenehm. Ein Trekking in den anderen Trekking-Gebieten ist aber auf keinen Fall zu empfehlen!
Zusammenfassend kann man sagen, dass die beste Trekkingzeit für Touren oberhalb von 4.000m von März bis Mai und von Mitte September bis Ende November ist.
Ihr Reisepass muss unbedingt mindestens noch 6 Monate nach Ausreise gültig sein. Das Visum erhalten Sie bei Anreise am Flughafen in Kathmandu. Das Visum kostet bei einem Aufenthalt bis 30 Tage USD 50 und von 31 bis 90 Tagen USD 100. Das Visum kann aber auch im voraus bei der nepalesischen Biotschaft in Genf beantragt werden. Gerne unterstützen wir Sie.
Wenn bei uns Sommerzeit ist, dann beträgt die Zeitverschiebung plus 4 Stunden 45 Minuten. Wenn bei uns Winterzeit ist, dann plus 3 Stunden 45 Minuten.
Der Basisimpfschutz sollte, wie bei uns auch, gewährleistet sein. Dazu gehören Tetanus und Diphterie (alle 10 Jahre auffrischen), Typhus, Polio und Hepatitis A/B.
Damit es nicht zur Höhenkrankheit kommt, ist eine richtige Akklimatisation absolute Bedingung. Was heisst das? Geben Sie Ihrem Körper Zeit, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Ab 2.500m ist es zwingend notwendig, langsam aufzusteigen. Die Schlafhöhe sollte ab 3.000m nicht mehr als 400m zur vorherigen Schlafhöhe betragen. Gut wäre es, während dem Tag aber höher aufzusteigen und zum Schlafen wieder abzusteigen. Ich kann Ihnen garantieren, dass das bei all unseren Touren gewährleistet ist!
Es können aber trotzdem Symptome auftauchen. Absolut normal ist z.B. ein leichtes Kopfweh und auch ein wenig Appetitlosigkeit. Unbedingt jetzt viel Trinken. Bitte informieren Sie auch Ihren Guide.
Diese Symptome verschwinden in der Regel nach wenigen Stunden. Sollten die Symptome schlimmer werden, auf keinen Fall weiter aufsteigen. Nun heisst es, entweder einen Ruhetag einzulegen oder aber schlimmstenfalls, 200-400m absteigen. Der Körper regeneriert sich in der Regel sehr schnell! Oftmals hilft es, viel zu Trinken oder auch ein Aspirin zur Blutverdünnung zu nehmen.
Sollte Diamox eingenommen werden?
Ich rate von der Einnahme ab, sofern keine akute Höhenkrankheit besteht. Viel wichtiger erscheint mir, die Symptome zu kennen und dann entsprechend zu handeln. Unsere Guides sind alle geschult, kennen die Symptome und wissen was zu tun ist.
Wir mpfehlen Diamox nur, wenn Sie ernsthafte Symptome der Höhenkrankheit haben. Ernsthafte Symptome sind permanente, starke Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Koordinationsverlust, Atemnot, hoher Ruhepuls (über 130 Schläge pro Minute), unvermindertes Erbrechen, blaue Lippen, flüssiger Husten und Bewusstseinsverlust.
Oftmals sind sehr ambitionierte Personen, die alleine ohne Guide unterwegs sind, von Höhenkrankheit betroffen. Meist fühlt man sich nach der geplanten Tagesetappe noch fit genug und würde gerne weiter wandern. Dabei geht dann leider vergessen, dass der Körper unbedingt Zeit zum Akklimatisieren braucht. Unsere Guides sind mit diesen Situationen vertraut und deshalb bitte ich Sie um Verständnis dafür, dass wenn Sie weiter aufsteigen möchten, Ihnen der Guide aber davon abrät, diesem Folge zu leisten. Unsere Programme sind so erstellt, dass es bei gesunden Personen und Einhaltung des Programms zu keiner Höhenkrankheit kommt.
Das Essen in Nepal ist sehr schmackhaft und auch raffiniert. Es machen sich die Einflüsse aus Indien, Tibet und China bemerkbar. Unsere Kunden sind immer wieder überrascht, wie gut, meist auch sehr gut, das Essen während dem Trekking ist. Oftmals kommt das Gemüse direkt aus dem Garten. Es gibt auch Fleisch auf der Speisekarte, trotzdem raten wir davon ab, während dem Trekking Fleisch zu Essen. Der Proteinbedarf kann mit Linsen ausreichend gedeckt werden. Damit sind wir auch bereits beim nepalesischen Nationalgericht. Dieses ist Dal Bhaat (Linsen, Reis und Curry sowie etwas scharfes Gemüse). Die Nepalesen essen dieses fast täglich zu Mittag und auch zu Abend.
Neben Reis und Linsen gehören auch Kartoffeln und Pasta zu den Grundnahrungsmitteln in Nepal. Zu den am meisten verwendeten Gewürzen gehören Knoblauch, Ingwer, Koriander und Chilli.
In Kathmandu und Pokhara haben Sie fast immer und überall Telefonempfang und auch WLan. Mitlwerweile auch fast in jeder Lodge auf dem Trekking. Bitte verlassen Sie sich aber nicht auf eine rasche und funktionierende Internetverbindung. Oftmals braucht es viel Geduld.
In Restaurants in Pokhara und in Kathmandu werden oftmals schon 10% Service Charge dazu gerechnet. Sollte das nicht der Fall sein, empfehlen wir, je nachdem ob Sie zufrieden waren, 8-12% zu geben.Haben Sie eine Stadtführung gebucht, so sind für den Stadtführer rund USD 10-20 üblich. Bei Trekkingtouren ist es üblich, dem Guide und Träger am Ende des Trekkings ein Trinkgeld zu geben. Pro Trekkingtag empfehlen wir USD 14-18 für den Guide und USD 10-14 für den Träger. Bitte beachten Sie, dass das Trinkgeld durch die Anzahl der Gäste geteilt und als Gruppe übergeben wird. Letztendlich entscheiden aber selbstverständlich Sie, wie viel Sie geben möchten.
Das Hauptgepäck wird von Trägern getragen. Bitte achten Sie dabei auf ein maximales Gewicht von 18kg. Sie tragen lediglich Ihren Tagesrucksack. Das Gepäck, welche Sie auf dem Trekkingn nicht benötigen, können Sie im Hotel in Kathamdu deponieren. Bitte eine separate Tasche mitnehmen.