Dichte Bergwälder, tibetisch geprägte Dörfer, die weite Landschaft rund um Kyanjin Gompa und die heiligen Seen von Gosainkunda prägen diese abwechslungsreiche Trekkingreise.
Das Langtang-Gebiet liegt vergleichsweise nahe bei Kathmandu und wirkt dennoch schnell weit entfernt vom Trubel der Hauptstadt. Vom Talboden bei Syabrubesi führt die Route zunächst durch dichte Eichen-, Bambus- und Rhododendronwälder entlang des Langtang Khola. Mit zunehmender Höhe öffnen sich die Wälder und geben den Blick auf Langtang Lirung und die umliegenden Eisgipfel frei.
Im oberen Langtang-Tal verändert sich die Landschaft deutlich. Weite Weideflächen, Mani-Mauern, Chörten und tibetisch geprägte Dörfer begleiten den Weg nach Kyanjin Gompa auf 3'870 m. Hier bleibt bewusst ein zusätzlicher Tag: Wer sich gut fühlt, kann den Tserko Ri auf 4'984 m besteigen; alternativ lässt sich der Tag ruhiger in der Umgebung von Kyanjin verbringen.
Nach der Rückkehr durch das Langtang-Tal beginnt ein zweiter, ganz anderer Abschnitt der Reise. Über Thulo Syabru und Shin Gompa führt der Weg wieder hinauf in offene Hochlagen zu den heiligen Seen von Gosainkunda. Die Seen haben im Hinduismus grosse religiöse Bedeutung und liegen eingebettet in einer kargen Landschaft aus Fels, Grasflächen und hohen Bergrücken.
Mit dem Laurebina La auf rund 4'610 m folgt die anspruchsvollste Passüberschreitung der Reise. Jenseits des Passes verändert sich die Landschaft erneut: Über Ghopte und Thadepati erreichen Sie die grüneren Täler von Helambu mit Wäldern, kleinen Dörfern und buddhistischen Klöstern.
Was ich an dieser Reise besonders schätze, ist dieser ausgeprägte Landschaftswechsel. Wald, offenes Hochtal, vergletscherte Berge, die stillen Seen von Gosainkunda und schliesslich die grünen Dörfer von Helambu ergeben eine Reise mit sehr unterschiedlichen Eindrücken, ohne dass technische Bergsteigerkenntnisse erforderlich sind.
Zum Abschluss sind Sie zu Gast bei meiner Familie in Nepal. Bei einem gemeinsamen Mittag- oder Abendessen erhalten Sie einen persönlichen Einblick in den nepalesischen Familienalltag und haben Zeit für Gespräche in ungezwungener Atmosphäre. Diese persönliche Begegnung lässt Sie Nepal zum Abschluss noch einmal von einer ganz anderen Seite erleben.
18 Tage inklusive An- und Rückreise, davon 11 Tage unterwegs in der Bergwelt des Langtang und von Gosainkunda.
Mit dem Flug nach Kathmandu beginnt Ihre Reise nach Nepal. Nach der Ankunft werden Sie von unserem lokalen Team empfangen und zu Ihrem Hotel begleitet. Dort besprechen Sie mit meinem langjährigen Partner die bevorstehende Reise und die letzten organisatorischen Details.
Übernachtung: ****Kathmandu Guest House
Mit Boudhanath, Pashupatinath und Swayambhunath besuchen Sie drei der bedeutendsten Heiligtümer des Kathmandu-Tals.
Rund um die grosse Stupa von Boudhanath ziehen Pilger ihre Runden, Gebetsmühlen drehen sich und bunte Gebetsfahnen bewegen sich im Wind. In Pashupatinath erleben Sie die hinduistische Tradition am heiligen Bagmati-Fluss, während sich vom Hügel von Swayambhunath der Blick über das Häusermeer von Kathmandu öffnet.
Zwischen Tempeln, Klöstern, Räucherstäbchen und dem lebendigen Alltag der Stadt erhalten Sie einen ersten eindrucksvollen Einblick in die religiöse und kulturelle Vielfalt Nepals.
Übernachtung: ****Kathmandu Guest House
Die Fahrt führt aus dem Kathmandu-Tal hinaus in die grünen Hügel nördlich der Hauptstadt. Terrassenfelder, kleine Dörfer und das Tal des Trishuli begleiten einen grossen Teil des Weges.
Je näher Sie dem Langtang-Gebiet kommen, desto steiler werden die Hänge und desto tiefer schneiden sich die Flüsse in die Landschaft ein. Syabrubesi liegt am Zusammenfluss mehrerer Täler und ist Ausgangspunkt für das Trekking.
Übernachtung: Lodge in Syabrubesi
Distanz 11 km | Gehzeit 6–7 Std. | ↑ 1'100 m | ↓ 200 m
Der erste Trekkingtag führt entlang des Langtang Khola in ein dicht bewaldetes Tal. Bambus, Eichen und Rhododendren wachsen an den steilen Hängen, kleine Brücken überspannen Seitenbäche und der Fluss bleibt über weite Strecken hörbar. Der Weg steigt deutlich stärker an, als die Distanz vermuten lässt.
Übernachtung: Lodge beim Lama Hotel
istanz 14–15 km | Gehzeit 6–7 Std. | ↑ 1'150 m | ↓ 200 m
Zunächst bleibt der Weg im Wald. Zwischen hohen Bäumen erscheinen immer wieder erste Blicke auf den Langtang Lirung, der über dem Tal aufragt. Oberhalb von Ghoda Tabela öffnet sich die Landschaft zunehmend. Weiden, Mani-Mauern und kleine Siedlungen ersetzen den dichten Wald, und das Tal wird breiter.
Langtang wurde beim Erdbeben von 2015 schwer getroffen und später etwas weiter vom damaligen Siedlungsplatz wieder aufgebaut. Heute ist das Dorf wieder ein wichtiger Übernachtungsort im Tal.
Übernachtung: Lodge in Langtang
Distanz 7 km | Gehzeit 3–4 Std. | ↑ 520 m | ↓ 80 m
Die heutige Etappe ist bewusst kürzer. Chörten, lange Mani-Mauern und offene Weideflächen begleiten den Weg, während die Berge immer näher rücken. Die Vegetation wird spärlicher und der Charakter des Tales zunehmend hochalpin.
Kyanjin Gompa liegt in einem weiten Talkessel, umgeben von vergletscherten Gipfeln. Die kürzere Etappe gibt dem Körper Zeit, sich an die Höhe zu gewöhnen.
Übernachtung: Lodge in Kyanjin Gompa
Distanz 14 km | Gehzeit 7–8 Std. | ↑ 1'110 m | ↓ 1'110 m
Wer sich gut akklimatisiert fühlt, kann heute den Tserko Ri besteigen.
Der Weg verlässt das breite Tal und steigt über offene, zunehmend karge Hänge hoch über Kyanjin. Mit jedem Abschnitt wird der Blick weiter: Langtang Lirung, Yala Peak und zahlreiche vergletscherte Gipfel stehen rund um das Tal. Vom höchsten Punkt öffnet sich bei klaren Bedingungen ein aussergewöhnlich weites Panorama über den Langtang Himal.
Die Tour ist optional. Wer einen ruhigeren Tag bevorzugt oder die Höhe nicht gut verträgt, bleibt in Kyanjin Gompa oder wählt eine kürzere Wanderung. A
Übernachtung: Lodge in Kyanjin Gompa
Distanz 18-19 km | Gehzeit 6–7 Std. | ↑ 250–300 m | ↓ 1'650–1'700 m
Heute verlassen Sie das obere Langtang-Tal. Die Route führt durch Langtang zurück in die Wälder. Offene Hochweiden und Mani-Mauern gehen allmählich wieder in Rhododendron-, Eichen- und Bambuswald über.
Der lange Abstieg ist konditionell weniger fordernd als die Aufstiegstage, verlangt auf steinigen Wegen aber weiterhin Aufmerksamkeit.
Übernachtung: Lodge beim Lama Hotel
Distanz 9–11 km | Gehzeit 5–6 Std. | ↑ 500 m | ↓ 700 m
Der Weg folgt zunächst dem Langtang Khola talabwärts durch dichten Wald. Später verlässt die Route das Flusstal und steigt wieder hinauf nach Thulo Syabru. Terrassenfelder, traditionelle Häuser und bewaldete Hänge ersetzen nun die kargeren Landschaften der vergangenen Tage.
Das Dorf liegt aussichtsreich an einem Hang und markiert gleichzeitig den Beginn des zweiten grossen Abschnitts Richtung Gosainkunda.
Übernachtung: Lodge in Thulo Syabru
Distanz 6,5–7 km | Gehzeit 4–5 Std. | ↑ 1'250 m | ↓ 180 m
Heute geht es wieder deutlich bergauf. Der Weg steigt durch Eichen-, Kiefern- und Rhododendronwald auf einen bewaldeten Höhenrücken. Mit zunehmender Höhe öffnen sich zwischen den Bäumen immer wieder Blicke auf Ganesh Himal und die umliegenden Berge.
In Chandanbari, häufig auch Shin Gompa oder Sing Gompa genannt, befinden sich ein kleines Kloster und eine bekannte Käserei.
Übernachtung: Lodge in Shin Gompa / Chandanbari
Distanz 9–10 km | Gehzeit 5–6 Std. | ↑ 1'100 m | ↓ 50 m
Oberhalb des Waldes wird die Landschaft immer offener. Bei klarer Sicht reicht der Blick weit über die bewaldeten Vorberge bis zum Ganesh Himal und Manaslu. Hinter Laurebina wird der Weg steiler und führt durch zunehmend felsiges Gelände.
Schliesslich erscheinen die ersten Bergseen. Gosainkunda liegt in einer kargen Hochgebirgslandschaft und ist für Hindus ein bedeutender Pilgerort.
Übernachtung: Lodge in Gosainkunda
Distanz 12–15 km | Gehzeit 6–8 Std. | ↑ 350–500 m | ↓ 1'350–1'500 m
Heute überqueren Sie den höchsten obligatorischen Punkt der Reise. Mehrere kleinere Seen liegen zwischen Fels und Geröll entlang des Weges zum Laurebina La. Abhängig von Jahreszeit und Wetter können Schnee oder vereiste Stellen den Übergang anspruchsvoller machen.
Jenseits des Passes folgt ein langer Abstieg über Phedi. Danach verläuft der Weg in stetigem Auf und Ab entlang steiler Hänge bis nach Ghopte.
Übernachtung: Lodge in Ghopte
Gehzeit 6 Std. | ↑ etwa 600–700 m | ↓ etwa 1'500 m
Der Weg führt durch Rhododendron- und Wacholderwald zunächst wieder hinauf nach Thadepati. Vom Höhenrücken öffnet sich der Blick über die grünen Täler von Helambu und zurück Richtung Langtang. Danach folgt ein langer Abstieg durch Wald und über offene Hänge nach Melamchi Gaon. Das Dorf liegt bereits deutlich tiefer und vermittelt mit Feldern, Klöstern und grüner Vegetation einen ganz anderen Eindruck als Gosainkunda und der Laurebina La.
Übernachtung: Lodge in Melamchi Gaon
Gehzeit 4–5 Std. | ↓ zunächst etwa 650 m | ↑ anschliessend etwa 700 m
Noch einmal zeigt die Route ihren typischen Wechsel von Ab- und Aufstieg. Vom Dorf führt der Weg hinunter zum Melamchi Khola. Nach der Überquerung des Flusses steigt er auf der gegenüberliegenden Talseite wieder durch Wald und kleine Siedlungen an.
Tarkeghyang gehört zu den bedeutenderen Dörfern von Helambu. Traditionelle Häuser, Chörten und das buddhistische Kloster prägen den Ort; kulturell ist die Region stark von den Hyolmo geprägt.
Übernachtung: Lodge in Tarkeghyang
Fahrzeit je nach Strassen- und Verkehrsverhältnissen etwa 5–7 Std.
Heute endet die Zeit in den Bergen.
Die Strasse führt durch die grünen Täler und Dörfer von Helambu zurück Richtung Kathmandu. Je nach Strassenzustand kann die Fahrzeit deutlich variieren.
Nach der Ankunft bleibt der restliche Tag zur freien Verfügung.
Übernachtung: ****Kathmandu Guest House
Heute bleibt nochmals Zeit für eigene Entdeckungen in Kathmandu.
Zum Abschluss sind Sie zu Gast bei meiner Familie in Nepal. Bei einem gemeinsamen Mittag- oder Abendessen erhalten Sie einen persönlichen Einblick in den nepalesischen Familienalltag und haben Zeit für Gespräche in ungezwungener Atmosphäre.
Diese persönliche Begegnung lässt Sie Nepal zum Abschluss noch einmal von einer ganz anderen Seite erleben.
Übernachtung: ****Kathmandu Guest House
Nun heisst es Abschied nehmen von Nepal.
Sie werden zum Flughafen gebracht und treten Ihre Heimreise an – mit den weiten Landschaften des Langtang-Tals, den Bergseen von Gosainkunda und vielen Eindrücken aus den Dörfern unterwegs im Gepäck.
Stufe 3 – anspruchsvoll
Die Trekkingtage dauern meist 4–7 Stunden, einzelne längere Etappen bis etwa 8 Stunden. Technische Bergsteigerkenntnisse sind nicht erforderlich, gute Kondition und Trittsicherheit jedoch Voraussetzung.
Termine für unsere Gruppenreisen:
10.03.-26.03.2027
26.03.-11.04.2027
10.04.-26.04.2027
03.10.-19.10.2027
16.10.-01.11.2027
Auch als Privatreise zu Ihrem Wunschtermin möglich
ab CHF 3`550.-
Zuschläge
Privatreise bei 1-2 Personen
pro Person CHF 400
Kleingruppenaufpreis:
bei 3-4 Personen pro Person CHF 300
bei 5-6 Personen pro Person CHF 200
Einzelzimmeraufpreis im Hotel
pauschal CHF 280
Eine gute Vorbereitung gehört zu einer gelungenen Nepal-Reise. Gerne sende ich Ihnen das ausführliche Reiseprogramm als PDF mit Informationen zu Höhe und Sicherheit, Ausrüstung und Packliste sowie allem Wissenswerten für unterwegs persönlich zu.
Was mich in Nepal erwartete, hat alles übertroffen – eine perfekt organisierte Reise mit einem wunderbaren Team vor Ort, das mich mit viel Herzlichkeit, Kompetenz und Liebe zur Region begleitet hat.
Eine Reise, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird – von der persönlichen Vorbereitung durch Alexandra bis zur perfekten Organisation vor Ort in Nepal hat einfach alles gestimmt. Mein Guide und die Träger waren sehr professionell, jede Etappe lief reibungslos, und meine Erwartungen wurden weit übertroffen.
Wer Nepal authentisch, sicher und unvergesslich erleben möchte, sollte definitiv bei Alexandra buchen.
Tausend Dank für die perfekte Organisation und Vorbereitung unserer Reise - es war schlicht überwältigend....!!!! Alles hat geklappt wie am Schnürchen.
Es war ein faszinierendes Erlebnis mit besonderen Eindrücken. Die Reise hat meine Erwartungen übertroffen. Von A bis Z war alles top organisiert, vielen Dank!
Meine Trekkingreise war wirklich sehr schön, es war für mich eine Erfahrung besonderer Art, die Menschen, die Lodges, die vielen kleinen Bergdörfer….. Mein Guide und Porter waren ausgezeichnet und sehr bemüht. Arjune und seine Familie waren entzückend und so herzlich. Alles wirklich gut gelungen. Ich...
Die Trekkingtour war ein sehr wertvolles Erlebnis. Ich konnte erfüllt mit super Eindrücken nach Hause zurückkehren.
Ich werde die Trekkingreise in wunderbarer Erinnerung behalten. Es war wunderschön und hat sich so gut angefühlt! All die schönen Berge, die herzlichen Menschen, all die neuen Eindrücke, einfach Alles. Es war wirklich super! Und es hat auch Alles wie am Schnürchen geklappt – Alle haben ihr Bestes...
Nun einige Monate wieder in der Schweiz, denke ich jeden Tag zurück an diese grossartige Zeit im Himalaya. Die Organisation deinerseits, wie auch die Betreuung vor Ort war einfach nur phänomenal!
Liebe Alexandra, ganz herzlichen Dank für diesen fantastischen Urlaub. Ich war ja bereits im Frühjahr von Dir organisiert im Annapurna-Gebiet und das hat mich so begeistert, dass ich jetzt im Herbst noch einmal war. Dieses Mal im Everest-Gebiet. Ich dachte, dass das Mardi Himal Trekking nicht zu...